Risikolebensversicherung Braunschweig2020-11-16T15:21:17+00:00

Risikolebensversicherung Braunschweig

Was wird aus Ihren Lieben, wenn Ihnen etwas zustößt? Die finanziellen Folgen können insbesondere Familien im Todesfall hart treffen . Plötzlich fehlendes Einkommen, aber weitere laufenden monatlichen Kosten. Genau hier kommt die Risikolebensversicherung zum Einsatz

Worauf kommt es beim Abschluss einer Risikolebensversicherung an?

Was ist eine Risikolebensversicherung?

So hart es sich erst einmal anhört, hast du eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, was dein Tod für Kosten mit sich bringt? Alleine das Sterben an sich bedeutet, dass ein Bestatter, eine Beerdigung/Verbrennung o.ä., ggf. eine Trauerfeier, Grabstein und vieles mehr organisiert werden müssen.

Das bedeutet für die Hinterbliebenen nicht nur zusätzlichen Stress, sondern auch, dass sie schnell mehrere tausend Euro in die Hand nehmen müssen, um die „Nachsorge“ überhaupt zu ermöglichen. Doch was ist, wenn dein/e Ehepartner/-in, Kinder oder jemand anderes wirtschaftlich von dir abhängig ist, also dein Einkommen mit notwendig ist, damit derjenige seinen Lebensstandard halten kann? Und wer zahlt eigentlich den Kredit deiner Immobilie oder deines Autos zu Ende ab, wenn du vor Ablauf verstirbst?

All das sind Fragen, die sich niemand gerne stellt, und vor allem Dinge, mit denen sich niemand freiwillig aktiv beschäftigen möchte – und doch gehört all das auch zu den Dingen, die wir alle früher oder später erleben müssen.

Eine Risikolebensversicherung ist dazu gedacht, deinen Lieben den zusätzlichen Stress zu ersparen und zu vermeiden dass sie ihr Leben von jetzt auf gleich umstellen müssen wenn du eines Tages stirbst.

Besonders bei Immobilienfinanzierungen wird auch oftmals von der finanzierenden Gesellschaft auf den Sinn einer RLV hingewiesen, beziehungsweise werden häufig günstigere Kredite angeboten, wenn eine solche Versicherung besteht – eigentlich logisch, da die Bank in diesem Fall ein geringeres Risiko hat.

Es gibt unterschiedlich aufgebaute Varianten von Risikolebensversicherungen, die zu unterschiedlichen Lebenssituationen passen. Die Versicherungssumme, also die Höhe der Auszahlung im Todesfall, kann zumeist weitgehend frei bestimmt werden.

Risikolebensversicherung – welche Varianten gibt es?

Eine Risikolebensversicherung lässt sich, je nach Grund und Zweck der Absicherung, unterschiedlich aufbauen. Hier findest du die häufigsten Varianten im Überblick:

  • Klassische Risikolebensversicherung Eine festgelegte Summe wird mit dem Tod der versicherten Person an den Versicherungsnehmer oder Bezugsberechtigten ausgezahlt, in der Regel, um das Haushaltseinkommen abzusichern, aber auch um zum Beispiel den Kindern das Studium zu bezahlen
  • Sterbegeldversicherung Eine Versicherung, die eine kleinere Versicherungssumme auszahlt und in der Regel primär die Kosten der Beerdigung abdecken soll
  • Risikolebensversicherung auf verbundene Leben Eine Versicherung für ein Ehepaar oder eine eingetragene Lebensgemeinschaft derjenige der länger lebt erhält die Versicherungsleistung
  • Risikolebensversicherung mit linear fallender Versicherungsleistung Preisgünstigere Variante, gut geeignet zur Kreditabsicherung; Leistung fällt mit längerer Laufzeit ab, da der Kredit auch zu einem großen Teil getilgt sein sollte
  • Risikolebensversicherung mit progressiv fallender Versicherungsleistung Ebenfalls eine Variante mit abfallender Versicherungsleistung, in diesem Falle jedoch anfangs mit kleineren Veränderungen, zum Ende hin schnellerer Abfall

Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, hier oben sind nur die am häufigsten gewählten Absicherungen dargestellt. Eine Todesfallleistung kann außerdem bei Abschluss einer Unfallversicherung oder einer Schwere Krankheiten Vorsorge als Zusatzbaustein eingefügt werden, ebenso gibt es Möglichkeiten im Rahmen einer Altersvorsorgepolice einen Hinterbliebenschutz einzuschließen.

Ob ein solches Produkt in deiner Lebenssituation wichtig ist und welche Variante am meisten Sinn ergibt, lässt sich nicht pauschalisieren. Besprich dieses Thema also am besten mit der Beraterin/dem Berater deines Vertrauens.

Kostenbeispiel Beerdigung

Vielen Menschen ist nicht klar, was eigentlich im Todesfall für Kosten auf die Hinterbliebenen zukommen. Dabei ist der Preis der Beerdigung oftmals sogar nur ein kleiner Anteil an den Summen die tatsächlich benötigt werden.

Hier ist eine exemplarische Übersicht von der Seite financescout24:

Die Preisspanne einer Beerdigung reicht grundsätzlich von ungefähr 7.000€ bis 11.000€.

Sollte hier noch eine offene Finanzierung anstehen, die Miete aus dem gemeinsamen Einkommen getragen werden und vielleicht Kinder in der Familie sein, für deren Ausbildung ebenfalls Geld benötigt wird, steigen die Kosten häufig in sehr hohe Dimensionen. Hat der Versicherte zuvor größeren Besitz oder viel Geld angesammelt, sollte außerdem die eventuell anfallende Erbschaftssteuer berücksichtigt werden. Hier gibt es zwar in direkter Verwandschaftslinie relativ hohe Freibeträge, aber dennoch sollte rechtzeitig geprüft werden ob diese auch ausreichen. Deshalb kann eine Risikolebensversicherung oder ein einfaches Sterbegeld in vielen Situationen Sinn ergeben, die du vielleicht erst einmal gar nicht erwartest.

Was muss ich bei der Tarifauswahl beachten?

Wenn du dich für eine Variante entschieden hast, gibt es noch weitere Punkte die zu berücksichtigen sind.

Steuerliche Behandlung

Die Beiträge für eine Risikolebensversicherung sind prinzipiell in der Einkommenssteuererklärung absetzbar. Das gilt allerdings nur, wenn die Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen noch nicht durch Kranken- und Pflegeversicherung ausgereizt sind. Bei einem durchschnittlichen oder höheren Gehalt bietet sich hier also kein steuerlicher Vorteil.

Es ist sinnvoll, sich vorher zu überlegen wer die Leistung am Ende erhält. Ist die versicherte Person auch gleichzeitig Empfänger der Leistung, geht die Summe mit in die Erbmasse über. Das kann unter Umständen dazu führen, dass die Angehörigen auf die Versicherungsleistung noch Erbschaftssteuer bezahlen müssen. Sinnvoll ist deshalb eine Absicherung „über Kreuz“, also dass jemand anderes als Empfänger der Leistung eingesetzt wird. Insbesondere für nicht eheliche Lebensgemeinschaften sollte das berücksichtigt werden. Bei einer Versicherung auf verbundene Leben (siehe oben) ist dieser steuerliche Aspekt allerdings nicht relevant.

Gesundheitsprüfung und Beitragsberechnung

Wie bei allen Risikoabsicherungen ist für die Risikolebensversicherung eine Gesundheitsprüfung erforderlich. Diese fällt in der Regel kürzer aus als bei Produkten zur Sicherung des laufenden Einkommens (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung), dennoch ist es möglich, dass der Versicherer den Antrag aufgrund von Vorerkrankungen nicht annimmt.

Es ist allerdings möglich, über eine anonyme Vorprüfung von verschiedenen Gesellschaften ein Votum zu erhalten und so von vornherein den Vertragspartner auszuwählen, der die besten Konditionen anbietet.

Es gibt auch Versicherungsgesellschaften, die bei Finanzierung einer Immobilie für eine gewisse Zeitspanne eine deutlich weniger umfangreiche Prüfung anbieten – solltest du also größere Vorerkrankungen haben, sprich in diesem Falle unbedingt mit deinem Berater! Abgesehen von den Gesundheitsfragen haben noch zwei Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf deinen Beitrag. Raucher zahlen in fast allen Fällen einen Beitragszuschlag, weil das Risiko für die Gesellschaft hier natürlich wesentlich höher ist. Und zum Schluss ist dein Eintrittsalter wichtig – je jünger du bist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Versicherung schon in den nächsten paar Jahren zahlen muss. Deshalb kannst du dir einen wesentlich niedrigeren Monatsbeitrag sichern, wenn du dir frühzeitig Gedanken um eine solche Absicherung machst.

Vertragslaufzeit

Je nachdem welchen Sinn dieser Vertrag erfüllen soll, wird auch die Laufzeit festgelegt. Geht es nur um eine Kreditabsicherung, ist es logisch die Risikolebensversicherung mit dem Darlehensvertrag gemeinsam enden zu lassen. Sprechen wir über die Absicherung der Kinder, ist ein solcher Schutz oftmals nur erforderlich solange diese auch noch von ihren Eltern abhängig sind, entsprechend kann die Laufzeit so gewählt werden, dass sie mit dem Erreichen des 20. oder 25. Lebensjahres endet.

Wenn deine Risikolebensversicherung allerdings deinen Lebenspartner mit Geld versorgen muss, oder einfach deine Beerdigungskosten gedeckt werden sollen, können auch Laufzeit bis hin zum 100. Lebensjahr individuell festgelegt werden.

Pauschal gilt: je länger der Vertrag läuft, desto höher ist auch der monatliche Beitrag.

Sprich also am besten genau mit deinem Ansprechpartner darüber, welchen Sinn und Zweck in deiner Situation die Risikolebensversicherung hat, und wie lange sie erforderlich ist.

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