Private Krankenversicherung Braunschweig2020-11-16T13:57:57+00:00
Gesundheit

Private Krankenversicherung Braunschweig

Krank werden nur die anderen und wenn es mich trifft dann nur im hohen Alter. Das dem nicht so ist, wird uns meist erst dann bewusst, wenn jemand in der eigenen Familie oder ein Freund erkrankt und das Leben aus den Fugen gerät. Unser Einfluss auf unsere Gesundheit ist groß. Wir können mit keiner Versicherung der Welt verhindern, dass du oder deine Liebsten krank werden.  Mit einer privaten Krankenversicherung kannst du dich jedoch noch besser absichern. Als Privatpatient genießt du nicht nur die Möglichkeit der Behandlung durch Spezialisten oder schnellere Behandlungszeiten. Auch das Bangen um die Kosten durch Unfälle oder Krankheit die entstehen können, kann damit ein Ende haben.

Worauf solltest du bei der Privaten Krankenversicherung achten?

Was ist die PKV?

Unter PKV versteht man im allgemeinen die private Krankenversicherung. In Deutschland wurde 2009 eine Krankenversicherungspflicht für jeden, der hier lebt, eingeführt. Deutschland ist bislang das einzige Land, was nebeneinander zwei vollständige Systeme für eine Kranken-Vollversicherung gebildet hat.

Hier existieren nebeneinander

  • die gesetzliche Krankenversicherung (PKV)
  • und die private Krankenversicherung (GKV)

Wie du haben die meisten Menschen eine ganz konkrete Vorstellung, was sie sich für ihre Gesundheit wünschen. Bist du jedoch gesetzlich versichert, hast du sicher schon öfters feststellen müssen, dass der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung sehr übersichtlich ist. Privat Krankenversicherte können dagegen den Leistungsumfang, den sie sich wünschen, selbst bestimmen.

In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung. Wir erläutern die Vor-und Nachteile im Hinblick auf die gesetzliche Versicherung und gehen im Beitrag auf die Leistungen der privaten Krankenversicherungen ein.

PKV – Zahlen und Fakten

In Deutschland haben sich eine ganze Reihe von Versicherungsgesellschaften auf die private Krankenversicherung spezialisiert. Alle Versicherungen werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überprüft. Die Versicherungsunternehmen haben sich im PKV-Verband organisiert.

Fast 9 Mio. Bundesbürger sind krankenvollversichert. 26 Mio. Menschen haben zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung private Zusatzversicherungen.

Wenn auch du eine Krankenvollversicherung hast oder privat zusatzversichert bist, hast du mit deinem Versicherungsunternehmen einen privaten Vertrag abgeschlossen. Für diesen privatrechtlichen Vertrag gilt das sog. Versicherungsvertragsgesetz.

Darf jeder in die private Krankenversicherung?

Leider nein. Zugang zur privaten Krankenversicherung haben nur

  • Beamte und Beamtenanwärter
  • Selbständige
  • Studenten und
  • Arbeitnehmer, die ein Einkommen über € 62550 im Jahr haben (Stand 2020)

Wenn du als Angestellter oder Arbeitnehmer ein Einkommen unter € 62550 im Jahr 2020 erzielt hast, mußt du in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben.

Für wen lohnt sich die PKV?

Wenn du als Angestellter über € 62550 verdienst, solltest du prüfen, ob sich für dich ein Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt. In vielen Fällen kannst du mit einem Wechsel viel Geld sparen.

Warum ist das so? Als gutverdienender Angestellte hast du dich sicherlich schon bei einem Blick auf deine Gehaltsabrechnung geärgert, wie hoch dein Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung ist. Je nach Bundesland beträgt der Beitrag zur GKV zwischen

14,6 % und 17,3 %,  den du dir mit deinem Chef teilst. Der Höchstbetrag für gesetzlich Versicherte beträgt demnach über € 680.

Viel Geld für wenig Leistung.

Wenn du selbständig oder Freiberufler bist, kannst du dich jederzeit für eine private Krankenversicherung entscheiden. Wir bieten dir einen Check an, ob sich für dich ein Wechsel lohnt.

Beamte und Beamtenanwärter sind durch ihren Dienstherrn über die sog. Beihilfe zu einem prozentualen Teil krankenversichert. Für die Differenz bietet sich ebenfalls eine private Beihilfe-Versicherung an. Hier wird die entstandene Lücke geschlossen, was deutlich günstiger ist, als wenn du in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlst.

Was du auch berücksichtigen solltest: Beamte und Beamtenanwärter müssen in die gesetzliche Krankenversicherung den vollen Beitrag einzahlen.

Warum muss ich soviel in die GKV einzahlen?

Die gesetzliche Krankenversicherung wird finanziert durch die Beiträge aller Versicherten. Jeder Beitrag wird nach der Leistungsfähigkeit des Versicherten berechnet, d.h. nach seinem Einkommen.

Je mehr du verdienst, desto höher ist dein Beitrag.

Gedeckelt wird dein Beitrag durch den jährlich festgelegten Höchstbetrag. Basis für die Beitragsberechnung in der GKV ist das sog. Solidarprinzip.

Solidarprinzip

Vereinfacht kann man sagen : Alle Mitglieder werfen ihre Beiträge in einen Topf. Aus diesem Topf werden die anfallenden Kosten im Krankheitsfall nach dem Bedarfsprinzip gedeckt.

Das große Problem der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Überalterung der Gesellschaft. Eine Prognose für 2050 besagt, dass wir in knapp 30 Jahren 300% mehr an über 80 Jährigen haben, denen eine Anzahl von Beitragszahler gegenübersteht, die um 33% geschrumpft ist. Jahr für Jahr zahlen also weniger Versicherte Beiträge in die GKV ein und immer mehr älter werdende Menschen erhalten ihre Leistungen aus der GKV. Der demografische Wandel führt in Folge dessen zu immer weiter steigenden Beiträgen und gleichzeitig immer gravierender Leistungskürzungen.

Welche Leistungen bietet die PKV an?

Wenn du in die private Krankenversicherung wechseln möchtest, kannst du dir aus einem umfangreichen Leistungskatalog die Leistungen zusammenstellen, die dir für den Erhalt deiner Gesundheit wichtig sind. Die Leistungen liegen in der Regel über dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung

Viele private Krankenversicherungsunternehmen haben ihre Leistungen nach der Art eines Baukastenprinzips zusammengestellt.

Du hast so die Möglichkeit, dir den für dich besten Versicherungsschutz zusammenzustellen. Wichtig ist jedoch, dass  die Mindestleistungen denen in der GKV entsprechen müssen.

Du kannst beispielsweise wählen :

stationäre Leistungen, z.b.

  • Unterbringung in einem Einbett-oder Zweibettzimmer
  • Chefarztbehandlung

ambulante Leistungen, z.B.

  • Akupunktur
  • Homöopathie

Zahnleistungen, z.B.

  • Zahnreinigungen
  • Implantate

Natürlich bedeutet ein Mehr an Leistungen automatisch auch höhere Beiträge

Wie errechnet sich der Beitrag in der PKV?

Wie bereits beschrieben, werden die Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung über das Einkommen berechnet.

Der Gesundheitszustand der Versicherten spielt keine Rolle.

Hier gilt: je höher das Einkommen, je höher der Beitrag.

Anders bei der privaten Krankenvollversicherung.

Hier prüft die Versicherungsgesellschaft durch Gesundheitsfragen das versicherte Risiko. Das versicherte Risiko ist deine Gesundheit.

stationäre Leistungen, z.b.

  • Unterbringung in einem Einbett-oder Zweibettzimmer
  • Chefarztbehandlung

ambulante Leistungen, z.B.

  • Akupunktur
  • Homöopathie

Zahnleistungen, z.B.

  • Zahnreinigungen
  • Implantate

Natürlich bedeutet ein Mehr an Leistungen automatisch auch höhere Beiträge

Private Krankenversicherungen sind Wirtschaftsunternehmen. Die Tarife werden so berechnet, dass die Einnahmen aller Krankenversicherungsbeiträge die voraussichtlichen Leistungsausgaben plus Gewinnbetrag decken.

Bei der Berechnung des individuellen Beitrages werden alle Risikofaktoren berücksichtigt:

  • Einstiegsalter
  • Vorerkrankungen
  • Gesundheitsverhalten, wie z.b. Rauchen oder die Ausübung gefährlicher Sportarten

Wir räumen mit 5 Irrtümer auf!

Im Alter kann ich die private Krankenversicherung nicht mehr bezahlen.

  • Im laufenden Tarif sind Altersrückstellungen berücksichtigt, damit deine private Krankenversicherung auch im Alter bezahlbar bleibt.
  • Es gibt die Möglichkeit flexibler Altersentlastungen, die dazu noch steuerlich begünstigt sind

Dazu kommt: Die Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung steigen kontinuierlich. Bis zum Jahr 2050 erwartet man eine Beitragserhöhung von aktuell durchschnittlich 15% auf fast 28%. In den letzten 10 Jahren sind im Vergleich dazu die Beiträge der PKV deutlich weniger gestiegen als in der GKV.

Top-Pluspunkt :

Wenn du privat krankenversichert bist, erhältst du bei vielen Krankenversicherungen eine Beitragsrückerstattung. Das passiert immer dann, wenn du über einen längeren Zeitraum keine Leistungen in Anspruch genommen hast.

Die Risikoprüfung ist eine Schikane

In dem wir bei jedem Einzelnen eine individuelle Risikoprüfung vornehmen, können wir die Beiträge stabil und vorausschauend kalkulieren. Wir berücksichtigen dabei mögliche Krankheitsverläufe und Folgekosten von bereits vorhandenen Erkrankungen, um einen Tarif fair kalkulieren zu können.

Als Familie kann ich mir eine private Krankenversicherung nicht leisten

Wenn du eine Familie hast, haben wir auch für dich und deine Familie  leistungsstarke und überzeugende Angebote. Gerade für Kinder haben wir Leistungen im Angebot, die dem Rotstift der gesetzlichen Versicherung schon längst zum Opfer gefallen sind. Dazu gehören beispielsweise Zahnspangen oder Kinder-Homöopathie.

Was passiert, wenn eine gesetzliche Änderung meine private Versicherung bedroht?

Sollte es zu einer gesetzlichen Änderung kommen, bist du als Bestandskunde geschützt.

Muss ich immer in der privaten Versicherung bleiben?

Unter bestimmten Voraussetzungen hast du Wechsel-und Rückkehrmöglichkeiten.

Unser Fazit

Die gesetzliche Krankenversicherung wird künftig weiter Leistungen kürzen müssen und gleichzeitig auch die Beiträge anpassen.

Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung,

  • bleiben die Leistungen langfristig fixiert. Du kannst dich darauf verlassen, dass Leistungen, die vertraglich vereinbart sind, nicht gekürzt werden.
  • die Beiträge und der Beitragsverlauf ist planbar
  • Leistungen, die du nicht in Anspruch nimmst, werden mit Beitragsrückerstattungen belohnt

Vereinbare ein Gespräch mit uns und wir prüfen kostenlos, ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung vorteilhaft wäre.

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